Syncthing auf Synology NAS

Ich fand Bittorrent Sync (wurde umbennant in Resilio) eine tolle Idee: Man kann Ordner und Dateien zwischen mehreren Computern synchronisieren, ohne dass die Daten auf einem fremden Rechner liegen.

Jedoch stört mich, dass das Protkoll (oder dessen Spezifikation) nicht offen ist. Daher habe ich mich nach einer offenen Variante umgeschaut und wurde bei Syncthing fündig. Die Installation auf einem Synology NAS ist einfach und hier beschrieben. Aber das Ganze hat einen Hacken: Wenn man nach der Installation einen synchronisierten Ordner anlegt, liegt dieser automatisch auf „/usr/local/syncthing„, und dort hat es nicht gerade viel freien Diskplatz. Ich habe mir wie folgt beholfen:

  • Zuerst habe ich einen neuen Ordner „Sync“ unter dem Raid-Volumen erstellt (bei mir /volume1/sync)
  • Und anschliessend habe ich den Besitzer des Ordners angepasst, so das syncthing darauf zugreifen / schreiben kann: chown -R syncthing:users /volume1/sync
  • Um am Schluss habe ich noch einen Link nach „/usr/local/syncthing“ erstellt: cd /usr/local/syncthing, dann  sudo ln -s /volume1/sync sync

Anschliessed können die darin erstellten Ordner und Dateien wie gewohnt geteilt werden.

Digitalisierung im Kleinen

Früher hatte ich oft ein Blatt Papier und ein Stift auf meinem Tisch, um mir Notizen zu machen. Oft merkte ich aber, dass das was ich dort niederschreibe, später nochmals in irgend einer Form digital benötige. Deshalb habe ich bereits seit einiger Zeit immer ein Textfile offen, wo ich mir Notizen mache, Informationen hineinkopiere und arrangiere. Zudem habe ich meinen Texteditor (Notepad++) so konfiguriert, dass ich mit einer Tastenkombination jeweils Datum und Uhrzeit einfügen kann. So kann ich später noch nachvollziehen, von wann ein bestimmter Eintrag war.

Digitalisierung heisst nicht (nur), alles auf Teufel komm raus zu automatisieren. Manchmal muss man im Kleinen starten 😉