Mein Rezept gegen Jet-Lag

1998 war ich zum ersten Mal in einer anderen Zeitzone. Meine Freundin und ich flogen nach Mexiko und fuhren zwei Wochen auf eigene Faust durchs Land.

Als wir zurück kamen, schliefen wir im Flugzeug gemäss dem Tagesrhythmus in Mexiko. Wir kamen ausgeschlafen gegen 20:00 in Zürich an, fuhren mit dem Zug nach Hause und waren natürlich überhaupt nicht müde. Die nächsten 1-2 Wochen waren eine Qual: In der Nacht konnten wir nicht schlafen, am Tag waren wir hundemüde.

Jahre später war / bin ich arbeitsbedingt von Zeit zu Zeit auf Reisen und habe meine Strategie gegen Jet-Lag entwickelt:

Wenn ich am Zielort am Abend ankomme, versuche ich unterwegs so wenig wie möglich zu schlafen, so dass ich müde bin und schlafen kann. Wenn ich am Morgen an komme, versuche ich so viel wie möglich zu schlafen.

Ich muss dazu sagen, dass ich so ziemlich überall schlafen kann, zudem hilft ein Noise Cancelling Kopfhörer ungemein. Wenn nicht Schlafenszeit ist, aber ich schlafen „muss“ (da ich am Zielort am Morgen ankomme), klappt das natürlich nicht immer mit schlafen. Ich schliesse dann alle eins bis zwei Stunden die Augen und konzentriere mich auf meinem Atem. Das mache ich für 20-30 Minuten.

Natürlich bin ich den ersten Tag nach der Ankunft mehr müde als sonst und ich wache in der Nacht des Öfteren auf. Aber alles in allem hilft mir dieses Vorgehen, ohne grosse Schwierigkeiten in den neuen Tagesrhythmus zu kommen.

Ein Bild pro Tag

Ich habe bereits seit längerem mit dem Gedanken gespielt, täglich ein Bild zu posten. Für… sagen wir mal ein Jahr lang. Und so habe ich letzten Sonntag (22. September 2019) damit begonnen.

Ich habe mir dabei folgende Regeln aufgestellt:

Wie gesagt möchte ich ein Bild pro Tag veröffentlichen. Manchmal wird es schwer sein, überhaupt ein Bild zu finden, manchmal werde ich wohl die Wahl zwischen mehreren guten Kandidaten haben.

Kamera: Egal, Hauptsache ich habe am Ende eine jpg-Datei welche ich auf meinen Blog hochladen kann. Ich gehe davon aus, dass ich die meisten Fotos, sagen wir 2/3, mit dem Handy schiessen werde. Wenn immer möglich, werde ich versuchen, mit meiner Kamera zu fotografieren.

Das Bild muss am Tag aufgenommen worden sein, an dem ich es veröffentliche. Ich darf / will also nicht auf Vorrat fotografieren.

Was bezwecke ich damit?

Immer wenn ich meine Kamera dabei habe, fühlt sich das ein wenig ungewohnt an. Ich denke dabei an das zusätzliche Gepäck, erhöhte Sorgfalt etc. Auch wenn ich wohl die meisten Bilder mit dem Handy machen werde, versuche ich so oft es geht meine Kamera mitzunehmen. Dazu ist zu sagen, dass ich relativ leicht unterwegs bin: Die Kamera, ein Objektiv, that’s it (natürlich mit Tasche und / oder Tragegurt).

Ich fotografiere gerne, ich sehe das Experiment daher auch als Übung an.

Und nicht zuletzt freue ich mich, nach einer gewissen Zeit (sagen wir ein Jahr), die Bilder wieder anzuschauen und mich an die jeweilige Zeit zurück zu erinnern.

Die Fotos findet ihr jeweils unter folgendem Link, oder auf Twitter.

Bike Halterung Garmin Fenix

Ich habe die Garmin Fenix 3 nun seit rund viereinhalb Jahren und bin immer noch sehr zufrieden. Schon bei der ersten Fahrt auf dem Bike stellte sich heraus, dass ich eine Halterung für den Lenker benötige. Einerseits weil man die Hand vom Lenker nehmen muss um auf das Display zu schauen, anderseits weil die Uhr bei Abfahrten am Handgelenk schmerzt.

Ich habe mir damals eine Halterung von Garmin gekauft, mit welchem man die Uhr mit Hilfe des Armbandes befestigen kann.

Original Garmin Halterung

Mein Lenker ist breit genug, so dass für die Halterung genügend Platz vorhanden ist. Aber sind wir ehrlich, besonders cool sieht es nicht aus, aber irgendwie hat es mich nie so richtig gestört.

Ein Bekannter (der auch eine Garmin Fenix besitzt…) meinte: „Du hast doch einen 3D-Drucker, du könntest eine Halterung selbst bauen. Dies brachte mich dazu, erstmal auf Thingiverse zu stöbern und bin auf folgende Halterung gestossen:

Quelle: Thingiverse

Mit dem Verschluss unten war ich schon direkt nicht zufrieden, druckte das Teil aber zuerst einmal aus. Merkwürdigerweise passte weder meine Fenix 3 noch die 5er meines Bekannten. So machte ich mich daran, grössere Anpassungen zu machen:

  • Den Verschluss unten habe ich so umgebaut, dass man den Verschluss eines Fenix 5 Armbandes verwenden kann (dieses ist jedoch anschliessend nicht funktionsfähig)
  • Ich habe eine grössere Aussparung unter der Uhr vorgesehen, damit auch der Herzfrequenzsensor der 5er hinein passt.
  • Mein Vorbau ist kürzer, so habe ich die ganze Halterung höher gestaltet, damit es passt.

Und so sieht das Ganze aus:

Diese Woche habe ich die erste Testfahrt absolviert, die Halterung funktioniert bestens.

Montage

Wie bereits erwähnt muss man ein Fenix 5 Armband opfern, da dessen Schnellverschluss benötigt wird. Mit einem Schraubenzieher müssen die beiden kleinen Schrauben gelöst werden. Vorsicht: Die drei Federn darunter neigen dazu, weg zu springen.

Vorsicht mit den drei Federn unter dem Mechanismus…

Anschliessend montiert man das abmontierte Teil auf der Halterung. Die beiden Löcher habe ich ein wenig zu gross gemacht, daher habe ich noch ein wenig Sekundenkleber verwendet.

Die Halterung selbst bringt man anschliessend mit zwei Kabelbindern am Vorbau an. Ich habe noch ein kleines Stück Moosgummi zugeschnitten und unten angebracht, so dass der Kunststoff nicht direkt Kontakt mit dem Metall hat.

Unterstützte Uhren

Bisher habe ich die Halterung erfolgreich mit meiner Fenix 3 und einer Fenix 5X getestet.

Link zum STL-File.