Ein Foto, welches ich schon lange schiessen wollte

Es war Ende Dezember 2016 wo ich mich kurzfristig am Abend entschied, noch Langzeitaufnahmen vom Sternenhimmel über dem Rosswald zu machen. Wir verbrachten dort unsere Winterferien und so macht ich mit einer der letzten Fahrten des Skilifts auf zum Speichersee auf der Kläna. Ich konnte nicht den ganzen Weg fahren, da der zweite Lift zu dieser Zeit bereits ausser Betrieb war. So lief ich mit der Kamera im, und dem Snowboard auf dem Rucksack hoch zum See. Oben angekommen war es noch nicht ganz dunkel und ich wartete. Während dieser Zeit machte ich ein paar Aufnahmen von der Umgebung, um mir die Zeit zu vertreiben. Aber meine kurzfristige Planung rächte sich sofort: Snowboardkleider sind dazu gemacht, sich darin zu bewegen. Wenn man zu lange still steht, bekommt man zu kalt. Das hatte ich nicht bedacht und begann zu frösteln. Das Problem war, dass es zwar schon recht dunkel war, aber der Himmel am Horizont immer noch gelb-orange leuchtete.

Da dachte ich mir: „Hm, das gäbe doch ein cooles Bild, wenn ich mich mit dem Snowboard davor stelle“. So kam folgendes Bild zustande:

Ich habe dann kurz darauf entschieden, es für den Abend sein zu lassen und zurück ins Chalet zu fahren. Ich war überrascht, wie gut das Bild gelungen ist. Mir bedeutet das Bild besonders viel, weil ich dafür hoch laufen musste. Auch wenn es keine grosse sportliche Leistung war. Zu dieser Zeit lief bei der Arbeit nicht alles rund, jedoch begann es sich zum Besseren zu wenden. Diese Bild ist quasi mein Symbolbild dafür.

Schon bald dachte ich mir „Ich könnte das gleiche Bild im Sommer mit dem Bike machen“. Aber im kommenden Sommer kam ich nie so recht dazu. Das Problem ist, dass man dort mit dem Bike hoch laufen muss, da es zu steil zum fahren ist. Zudem waren wir in diesem Sommer für sechs Wochen in den Ferien. Diesen Sommer (2018) nahm ich das Projekt endlich in Angriff und fuhr / lief mit dem Bike nochmals zum See hoch. Und hier das Resultat:

Der Ausschnitt und der Winkel sind nicht gleich, aber das kümmert mich nicht. Ich mag die Bike-Version genau so wie das erste Bild. Ich bin dankbar, in einem so schönen Land inmitten der Alpen zu leben und dies mit Snowboard und Bike „erfahren“ zu können.

Fotos: Road Trip USA 2017

Letzten Sommer (2017) bin ich mit meiner Familie für sechs Wochen mit dem Camper im Süd-Westen der USA unterwegs gewesen. Dabei haben wir darauf geachtet, dass wir nicht zu viele Meilen pro Tag zurücklegen. Wir haben die Strecke im Voraus geplant und die meisten Campingplätze bereits reserviert. Gerade im Sommer ist das ratsam, da naturgemäss viele Leute unterwegs sind. Die Planung war dementsprechend aufwändiger, aber dafür waren die Ferien entspannter, da wir (fast) nie einen Campingplatz vor Ort organisieren mussten.

Wir haben den Süd-Westen der USA als Land der Gegensätze kennen gelernt: Von relativ kühl zu heiss, von fruchtbar zu Wüste und von reich zu arm, jeweils innerhalb weniger Meilen. Die Leuten waren durchaus freundlich und offen, noch nie würde ich so oft in der Öffentlichkeit angesprochen.

Ein paar wenige Tipps:

  • Telefon / Internet war für uns unerlässlich. Immer wieder musste ich einen Anruf tätigen um z.B einen Termin zu bestätigen oder ich brauchte das Internet um eine Adresse oder den Weg nachzuschauen. Aber Achtung: Es gibt grosse Gebiete, in denen es keine Netzabdeckung hat.
  • Einen grossen Teil der Planung (bzw. alles was mit Nationalparks zu tun hat), haben wir über die Webseite des National Park Service abgewickelt. Hier findet man z.B. Karten vom jeweiligen Park, Informationen ob die Strasse offen ist, Infos zu den Campingplätzen etc.
  • Wir hatten alle Ferienunterlagen auf Google Drive. Da man nicht überall Internet hat, macht es Sinn, ein Teil der Dokumente offline verfügbar zu machen oder auszudrucken.
  • Da das Land sehr weitläufig ist, ist das Tankstellennetz nicht so dicht wie hier in der Schweiz. Daher: Lieber einmal mehr tanken als mit leerem Tank in der Wüste stehen zu bleiben.

Und nun zum eigentlichen Inhalt dieses Posts, die Fotos. Ich habe von rund 2500 Fotos 83 ausgelesen. Ich habe mich dabei hauptsächlich auf Landschaftsbilder konzentriert. Viel Spass!

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