Zeit für einen neuen 3D-Drucker

Vor rund drei Jahren habe ich mir einen 3D-Drucker gekauft. Der „Da Vinci Junior“ ist ein Drucker für Einsteiger und vergleichsweise günstig. Jedoch stiess ich schon bald an die Grenzen des Druckers. Grössere Objekte mit wenig Details werden gut gedruckt, jedoch scheitert der Drucker bei filigranen, detailreicheren Teilen.

Deshalb habe ich mir nun den Prusa i3 MK3 Drucker gekauft, und zwar als Kit. Dadurch spare ich ein wenig und natürlich freue ich mich auch aufs zusammenstellen 🙂

Würde ich den „Da Vinci Junior“ nochmals kaufen? Jein, ich hätte mir damals wohl nicht direkt einen teureren Drucker gekauft, da ich ich nicht wusste, ob ich diesen überhaupt regelmässig brauchen werde. Aus heutiger Sicht würde ich jedoch direkt auf ein besseres Modell setzten.

Syncthing auf Synology NAS

Ich fand Bittorrent Sync (wurde umbennant in Resilio) eine tolle Idee: Man kann Ordner und Dateien zwischen mehreren Computern synchronisieren, ohne dass die Daten auf einem fremden Rechner liegen.

Jedoch stört mich, dass das Protkoll (oder dessen Spezifikation) nicht offen ist. Daher habe ich mich nach einer offenen Variante umgeschaut und wurde bei Syncthing fündig. Die Installation auf einem Synology NAS ist einfach und hier beschrieben. Aber das Ganze hat einen Hacken: Wenn man nach der Installation einen synchronisierten Ordner anlegt, liegt dieser automatisch auf „/usr/local/syncthing„, und dort hat es nicht gerade viel freien Diskplatz. Ich habe mir wie folgt beholfen:

  • Zuerst habe ich einen neuen Ordner „Sync“ unter dem Raid-Volumen erstellt (bei mir /volume1/sync)
  • Und anschliessend habe ich den Besitzer des Ordners angepasst, so das syncthing darauf zugreifen / schreiben kann: chown -R syncthing:users /volume1/sync
  • Um am Schluss habe ich noch einen Link nach „/usr/local/syncthing“ erstellt: cd /usr/local/syncthing, dann  sudo ln -s /volume1/sync sync

Anschliessed können die darin erstellten Ordner und Dateien wie gewohnt geteilt werden.