Goodbye Facebook

Heute habe ich meinen Facebook Account deaktiviert, nachdem ich mich seit dem 31. Dezember 2014 nicht mehr eingeloggt habe. Was mich dazu bewegt hat?

Schwer zu sagen. Nennen wir es „Social Media Ermüdung“. Versteht mich nicht falsch, ich interessiere mich für meine Freunde, aber nicht immer und überall, alle auf einmal. Auch denke ich, dass wir als Gesellschaft noch nicht gelernt haben, mit Sozialen Medien umzugehen. Ich habe paar mal versucht, eine ernsthafte Diskussion auf Facebook zu führen, mit mäßigem Erfolg. Die meisten scheinen es vor allem als „Spass Medium“ zu sehen, oder als eine Plattform seinen Narzismus auszuleben.

Ihr findet mich weiterhin auf Twitter, welches ich hauptsächlich als Nachrichtenquelle nutzte.

Warum ich blogge

Ich schreibe so unregelmässig, dass man es vielleicht gar nicht bloggen nennen kann, aber sei es drum. Seit 2007 schreibe ich über meine Hobbys (Mountain Biking, Computer, oder Technik im Allgemeinen) und manchmal über meinen Job. Ich würde gerne mehr über meinen Job schreiben, aber die Gradwanderung zwischen dem was ich schreiben darf und dem was nicht, schreckt mich ab.

Nun, was bewegt mich dazu einen Blog zu schreiben?

Zuerst einmal nutze ich meinen Blog zum persönlichen Wissensmanagement. Ich stolpere immer wieder über Tätigkeiten, welche ich zwar oft durchführe, dann aber nicht mehr genau weiss, wie es geht. Wenn der Schmerz gross genug ist, setzte ich mich an den Computer und schreibe einen Beitrag darüber. So entstanden zum Beispiel folgende Beiträge (siehe unten).

In meinem Job schreibe ich un­ent­wegt, E-Mails, Dokumente etc. Ich versuche jeweils den Text strukturiert aufzuberieten, so dass der Leser den Inhalt leicht nachvollziehen kann. Ich nutzte das Bloggen um diese Fertigkeit zu trainieren.

Der Blog bring auch eine gewisse „Verantwortung“ von Zeit zu Zeit etwas zu schreiben. Das bringt mich dazu, Themen strukturiert zu durchdenken.

Mein Blog ist auch ein persönliches Archiv. Manchmal stöbere ich in alten Artikeln von mir und es kommen alte Erinnerungen hoch. Der Blog ist wie ein Fotoalbum, nur halt mit Text und anderen Medien). Ich finde auch interessant, dass Leute mich auf Themen ansprechen, über welche ich geschrieben habe.

Und last but not least ist der Blog auch eine Spielweise wo ich mit WordPress experimentieren kann: Mal ein neues Template, dies ein wenig anpassen und immer mal wieder stöbere ich im unendlich grossen Repository von Add-ons.

Warum schreibst Du einem Blog?

Beiträge zum persönlichen Wissensmanagement:

Web Automation

IFTTT kenne ich bereits seit mehr als einem Jahr, habe bis vor kurzem aber noch keinen passenden Anwendungsfall gefunden.

IFTTT steht für „If This Then That“. Man kann IFTTT so konfigurieren, dass etwas ausgelöst wird, wenn etwas anderes eintritt. Als Trigger und Aktionen stehen eine Vielzahl von Web-Diensten zur Verfügung.

Anbei zwei Beispiele, welche ich zur Zeit verwende:

  • Poste jedes Foto auf meinem Blog, welches ich auf Instagram stelle: IFTTT Recipe: Instagram to Twitter
  • Notiere Datum und Uhrzeit, wenn ich ins Büro komme und wenn ich es verlasse: IFTTT Recipe: Log whenever I arrive or leave the office

Die beiden Beispiele zeigen vier Dienste, welche man als Trigger oder Aktionen wählen kann. Des Weiteren gibt es noch viele weitere, von Facebook über Tumbler bis zur Home Automation. Wenn man grad nichts passendes findet, bietet der „Rezepte“-Katalog der anderen Benutzer eine riesige Auswahl an Möglichkeiten.