Mein Rezept gegen Jet-Lag

1998 war ich zum ersten Mal in einer anderen Zeitzone. Meine Freundin und ich flogen nach Mexiko und fuhren zwei Wochen auf eigene Faust durchs Land.

Als wir zurück kamen, schliefen wir im Flugzeug gemäss dem Tagesrhythmus in Mexiko. Wir kamen ausgeschlafen gegen 20:00 in Zürich an, fuhren mit dem Zug nach Hause und waren natürlich überhaupt nicht müde. Die nächsten 1-2 Wochen waren eine Qual: In der Nacht konnten wir nicht schlafen, am Tag waren wir hundemüde.

Jahre später war / bin ich arbeitsbedingt von Zeit zu Zeit auf Reisen und habe meine Strategie gegen Jet-Lag entwickelt:

Wenn ich am Zielort am Abend ankomme, versuche ich unterwegs so wenig wie möglich zu schlafen, so dass ich müde bin und schlafen kann. Wenn ich am Morgen an komme, versuche ich so viel wie möglich zu schlafen.

Ich muss dazu sagen, dass ich so ziemlich überall schlafen kann, zudem hilft ein Noise Cancelling Kopfhörer ungemein. Wenn nicht Schlafenszeit ist, aber ich schlafen „muss“ (da ich am Zielort am Morgen ankomme), klappt das natürlich nicht immer mit schlafen. Ich schliesse dann alle eins bis zwei Stunden die Augen und konzentriere mich auf meinem Atem. Das mache ich für 20-30 Minuten.

Natürlich bin ich den ersten Tag nach der Ankunft mehr müde als sonst und ich wache in der Nacht des Öfteren auf. Aber alles in allem hilft mir dieses Vorgehen, ohne grosse Schwierigkeiten in den neuen Tagesrhythmus zu kommen.

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