Grand Raid 2019

Mein Bike, bereit für den Grand Raid 2019

Nachdem ich im letztes Jahr ins Ziel eingefahren bin, war für mich klar, dass ich dieses Jahr wieder am Grand Raid (Hérémence – Grimentz, 68km, 2’996 m Höhenunterschied) starten würde.

Bevor ich zu meiner Vorbereitung, dem Rennen und Resultat komme, möchte ich Michael Walker für die Organisation und allen Helfern für die Unterstützung vor und während dem Rennen danken. Und natürlich gratuliere ich allen meinen Teamkollegen zum erfolgreichen finishen des Rennens!

Vorbereitung

Was die Vorbereitung betrifft, habe ich dieses Jahr nicht viel anders gemacht als im letzten Jahr, oder zumindest nicht bewusst. Ich habe rund 500km mehr, aber um die 2500m weniger Höhenmeter gemacht. Das liegt daran, dass ich ein paarmal mehr mit dem Rennrad unterwegs war.

Trainingszeit (h:m:s)KilometerHöhenmeter
2018158:09:332620.88 km38074 m
2019161:01:303115.81 km36167 m

Die Daten beinhalten alle Trainings vom 1. Januar bis jeweils zum Rennen.

Rennen

Zu Beginn bin ich mit einem Kollegen gefahren, der im letzten Jahr in etwa die gleiche Zeit hatte wie ich. Nach einer Weile merkte ich jedoch, dass ich durchaus noch schneller fahren kann und so zog ich alleine weiter.

Ich hatte während dem ganzen Rennen nie grössere Probleme. Und am Wichtigsten: Ich war immer guter Dinge. Ich bemerkte, dass die Durschnittsgeschwindigkeit jeweils höher war als im letzten Jahr und auf dem Pas de Lona wurde mir bewusst, dass ich es unter sechs Stunden schaffen könnte.

Resultat

Kurz: Ich war 31 Minuten schneller als im letzten Jahr! Ich bin nach 6:03.13,1 ins Ziel eingefahren.

Im Detail:

ZwischenzeitVorsprung zum 2018
Mandelon0 min
Evolène8 min
Eison12 min
L’a Vieille18 min
Pas de Lona25 min
Moiry30 min
Grimentz (Ziel)31 min
Hérémence – Grimentz

Fazit

Auch wenn es streng und unangenehm wird (und das wird es an einem Rennen), muss man stets eine positive Grundhaltung bewahren. Jammern hilft eh nix!

Mein Diplom

Merkwürdiges Verhalten meiner Garmin Fenix 3

Bald habe ich meine Fenix 3 seit vier Jahren und bin immer noch voll zufrieden. Am Wochenende hatte dachte ich jedoch, dass ich mir wohl eine neue Uhr besorgen müsste:

Nach dem Synchronisieren hing die Uhr. Das heisst, das Display zeigte den Timer an und reagierte nicht mehr auf Inputs über die Knöpfe. Auch ein Reboot half nichts mehr, so dass ich sie zurücksetzten musste. Anschliessend war wieder alles normal, dachte ich. Als ich zwei Tage später die Uhr wieder synchonisierte, geschah dasselbe. Nach dem Reset bemerkte ich diesmal zudem, dass die Zeit ein paar Minuten nach lief.

Danach habe ich die Zeit via GPS synchronisiert und anschliessend nochmals mit connect.garmin.com abgeglichen, ohne Probleme. Ich gehe davon aus, dass die Zeitdifferenz die Uhr ins schleudern gebracht hat. Ich werde das auf jeden Fall im Auge behalten.

Liebeserklärung ans Velo

Puh, das hier wollte ich schon lange schreiben:

Ich liebe Fahrräder (anschliessend „Velo(s)“ genannt)

Aber ich bin mir nicht sicher, ob „lieben“ das korrekte Wort ist. Lass es mich erklären: Velos verkörpern für mich Freiheit. Man ist schnell, geräuschlos, spürt den Fahrtwind. Immer noch viel klarer, oder? Lass mich weiter ausführen:

Ich kann mich noch an alle meine Velos erinnern. Ich erinnere mich, als ich das erste Mal ohne Stützräder gefahren bin und mein Vater diese am Abend abmontierte.

Es ist nicht immer eitel Sonnenschein. Manchmal regnet es, ist kalt oder die Sonne brennt. Manchmal gibt es Stürze und man gerät sonstwie an seine Grenzen. Aber dies tut meinem Bezug zum Velo kein Abbruch, eher im Gegenteil.

Wenn ich an die ersten Ausfahrten im Frühling denke, fühle ich den Geruch frischer Luft, an Ausfahrten im Sommern erinnert mich wie der Schweiss den Kopf runter rinnt und vom Fahrtwind getrocknet wird. Und schliesslich im Herbst flashen mich die ganzen Farben und die klare Sicht.

Ich freue mich schon bald wieder in die Pedale zu treten!