NAS Umzug

Neulich habe ich mir ein neues NAS gekauft und musste natürlich die Daten vom bestehenden NAS übernehmen. Da beide Systeme mit Linux laufen, konnte ich auf rsync zurückgreifen. Ich musste lediglich auf dem neuen NAS SSH und rsync aktivieren. Da ich das gesamte root-Verzeichnis kopieren wollte und dort viele Systemverzeichnisse liegen welche ich nicht brauche, erstellte ich zuerst eine Textdatei mit den Verzeichnissen, welche ich ausschliessen wollte (Verzeichnisse als Liste, unten „exclude.me“ gennant). Das bestehende NAS ist mit seinem ARM Prozessor wenig schwach auf der Brust, so dass das Kopieren die CPU zu 100% auslastet. Daher habe ich mit „nice“ die Priorität des rsync Prozesses runtergesetzt. Das gesamte Kommando sieht dann wie folgt aus:

nice -n 20 rsync -aP --exclude-from=exclude.me /source/directory <admin>@<target-ip>:/target/directory

Das Schöne an rsync ist, dass man den Kopierprozess (oder besser Syncprozess) bei einem Abbruch wieder starten kann, ohne das die Daten nochmals kopiert werden, welche bereits übernommen wurden.

Am Ende schaute ich noch mit:

find source/source/ -type f | wc -l

(ausgeführt auf beiden Systemen), ob auch alle Daten kopiert wurden.

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