Ab jetzt nur noch in Raw

Ich spielte schon lange mit dem Gedanken auf Raw-Fotografie umzusteigen. So habe ich mir bereits vor ein paar Monaten mal eine Testversion von DXO geholt, fand es aber dann zu umständlich jeweils alle Bilder zu entwickeln. Diese Woche habe ich das „Projekt“ nochmals angegangen und bin ganz auf Raw umgestiegen. Ich habe die Woche hindurch diverse Bilder gemacht und gemerkt, dass die Bilder selbst dann besser aussehen, wenn ich sie unbearbeitet durch den Raw-Konverter schicke, als wenn die Kamera ein jpg daraus macht. Zur Zeit denke ich noch am Workflow rum, aber der wird wohl in etwa so aussehen:

  1. Fotos auf Computer übernehmen und aussortieren (die welche definitiv nichts geworden sind lösche ich)
  2. Fotos bearbeiten (entweder via einen Default Profil oder manuell, je nach Bedarf)
  3. Bearbeitete Bilder als jpg exportieren und in meine bestehende Ordnerstruktur übernehmen (diese werden dann als Backup auf flickr.com hochgeladen)
  4. Raw Dateien sichern

Bei letzten Schritt bin ich mir noch nicht ganz sicher. Ich werde wohl nie mehr auf die Raw Dateien zurückgreifen, aber es fühlt sich schlecht an diese zu löschen. Anderseits ist und wird Speicherplatz immer billiger.

Ich habe gelernt, dass fotografieren in Raw doppelt Spass macht: Einerseits während dem fotografieren, wo man sich Gedanken über die verschiedenen Parameter (Blende, Ausschnitt etc.) machen muss und dann später nochmals wenn man sieht was man aus den Bildern rausholen kann.

Ach, übrigens, bei der Software bin ich auf Raw Therapee umgestiegen. Nicht weil ich die ~ 120 Euro scheue sondern weil ich ein Freund von Open Source Software bin und die Software mir einen guten Eindruck gemacht hat, bzw. ich nicht mal deren Möglichkeiten zu 100% ausnutze.

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