Der Schrittzähler, mein virtueller Sklaventreiber

Am Wochenende hörte ich im Radio (SRF3) von der Aktion „SRF bewegt“. SRF entwickelte eine App, welche die Schritte bzw. die Bewegung misst. Die Moderatoren diskutierten miteinander, ob die App dazu anregt, sich mehr zu bewegen.

Nun, ich nutze nun seit rund einem Jahr eine Garmin Vivofit (Schrittzähler) und Stelle zwei Sachen fest:

Meine Laufgewohnheiten haben sich verändert. Wenn immer möglich versuche ich mein Tagesziel zu erreichen. Da drehe ich schon mal eine Extrarunde mit dem Hund und gehe über Mittag auf einen kurzen Spaziergang. Ausserdem wurde mir bewusst, dass grosse Unterschiede zwischen manchen Tagen bestehen können. So stellte ich zum Beispiel fest, das ich am Wochenende weniger zu Fuss unterwegs bin als Wochentags.

Jedoch lässt sich das nicht verallgemeinern, meine Frau hat ebenfalls seit einem Jahr einen solchen Schrittzähler und ist immer wieder überrascht, vieviele Schritte Tätigkeit X brachten, aber sie hat ihre Gewohnheiten deshalb nicht verändert.

Im großen und ganzen finde ich solche Gadgets ganz sinnvoll und ich gehe davon aus, dass durch Smartwatches wie die Apple Watch noch viel mehr Leute ihres Laufverhaltens bewusst werden und sich im besten Fall langfristig mehr bewegen. Ich denke ich bin ein gutes Beispiel dafür.

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