Strategieänderung

Auf dem Weg zu meinem "Bike Spielplatz"

Bis und mit letzter Saison vertrat ich die Meinung, dass sich Ausfahrten mit dem Bike unter zwei Stunden eh nicht lohnen. Das Problem als berufstätiger Familienvater ist, dass die 2h+ Zeitfenster rar gesät sind. Daraus resultierte, dass ich zwei Mal die Woche, einmal Abend und einmal am Wochenende am frühen Morgen (07:00…), für Ausfahrten von zwei Stunden und mehr unterwegs war. Dabei bin ich hauptsächlich bergauf gefahren, wobei mir doch ganz was anderes Spass macht:

Am liebsten fahren ich schnell Cross Country über Hügel, spüre die Schwerkraft an Anlegern und wage von Zeit zu Zeit einen kleinen Drop. Auch fahre ich gerne knifflige Passagen, wo es drum geht, das Bike gut unter Kontrolle zu haben.

Am meisten Spass hatte ich früher auf Abfahrten, jedoch sind diese verhältnismässig kurz bei  ~2h bergauf. Mein letztjähriger Unfall hat mich zum Umdenken gebracht: Ich fahre Mountain Bike, weil es mir Spass macht und nebenbei bleibe ich fit dabei. Deshalb habe ich mich für folgende Strategieänderung entschieden:

Mal 45 Minuten Zeit? Wunderbar, rein in die Bike-Klamotten und eine kurze Ausfahrt z.B in Grindji (Schlucht bei Brig-Glis) und Vollgas über Trails jagen und Spass haben.

Ich werde wie bis anhin 1-2 Mal die Woche ausfahren, jedoch werde ich vielleicht die eine oder andere Ausfahrt durch zwei, drei kürzere ersetzten. So gesehen hatte der Unfall auch was Gutes, ich bin mir über das Bewusst geworden, was mir am meisten Spass macht.

Hier noch ein paar Fotos der heutigen Ausfahrt.

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